Under construction – PABUCA

Under construction… das bin ich eigentlich jeden Tag:

IMG_7227Meine Schilddrüse ist permanenten Umbaumaßnahmen unterworfen. Wenn die Schilddrüsenherberge trotzdem nicht zusammenbrechen, sondern im Normalbetrieb funktionieren soll, braucht es jeden Morgen erst einmal Unterstützung.

Aber ehrlich gesagt, geht bei mir momentan morgens erst mal gar nix…

gesperrt3Nicht, bevor ich nicht den zweiten Kaffee vor der Nase habe und meine Lippen in den Milchschaum eintauchen.

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Ich wünsche allen PABUCA-Teilnehmenden und dem Rest der Welt einen angenehmen Dienstag!

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18 Gedanken zu “Under construction – PABUCA

  1. War echt gespannt wie deine Geschichte wohl aussieht, da ich ja nicht weiß wie viele Baustellen es im Moment in Niedernhausen gibt. Finde es aber echt gelungen wie du die ‚Baustellen‘ in einen Kontext stellst.

    Das zweite Flatterband-Foto kommt gut rüber, da man den Eindruck hat: ‚Hier geht echt nix mehr!‘

    1. Als ich das Gerüst entdeckte musste ich sehr lachen. Das sieht ja eher nach einem Praktikantenbeschäftigungsprojekt als nach einer Absperrung aus.

      Es gibt derzeit auch mindestens eine ‚richtige‘ Baustellen in Niedernhausen mit schwerem Gerät. Leider musste ich am Wochenende arbeiten und konnte nicht dort herumlungern und Bilder machen. Und unter der Woche sehen die Leute das da gar nicht gern, wenn man das Gelände betritt 😦 .

      1. …oder hast du die Installation der Absperrung aus dem Sprengelmuseum mitgehen lassen? Mensch Cynthia, das war doch Kunst und musste gar nicht weg !!!

        Was macht eigentlich dein Knochen? Alles wieder Heile?

      2. Leider mucken die Knochen noch. Einen Termin zur inneren Begutachtung habe ich erst nächste Woche. So lange schone ich, so gut es geht… und soweit es meine Lebensqualität nicht übermäßig beeinträchtigt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie mein Fuß sich unbandagiert anfühlt 😦

        Ich würde gern mal wieder hüpfen… laufen… schmerzfrei tanzen. Mit Behinderungen jeglicher Art tue ich mich bei mir selbst wirklich schwer.

      3. Dann wünsche echt alles Gute! Ich hasse es echt auch wenn man plötzlich eingeschränkt ist. Komischer Weise merkt man erst dann wie viel Wert die Sache besitzt, die man gerade nicht tun kann.
        Vielleicht hilf das ja: Fußball GUCKEN und freuen.. ..ist im Moment echt voll en vogue !!! Viel mehr als selber spielen. Der geneigte Bürger lässt im Moment lieber spielen. 😉

  2. Eine tolle Serie, Cynthia.
    Ja auch der Körper ist im ständigen Umbau, manchmal braucht’s leider auch Hilfe von außen. Eine wirklich tolle Idee, dieses Thema auch mal von dieser Seite aus zu zeigen. Ein klasse Überraschungsmoment!
    Wünsch Dir gute Besserung und LG
    kiki

    1. Danke, Kiki!
      In vielerlei Hinsicht sind wir beschenkt, dass wir heute leben und nicht vor 200 Jahren. Heute haben wir die Möglichkeit, einige Stoffe, die unser Körper nicht oder nur unzureichend produzieren kann, künstlich herzustellen und sie zu substituieren. Nicht immer ist das ein Segen… ich sehe das durchaus kritisch… aber manchmal eben schon.

      Dieses Schilddrüsen-Tralala gilt ja als chronisch und unheilbar. Aber ich bin verhalten zuversichtlich, dass sich auch da das Blatt noch wenden lässt. Einmal habe ich es schon geschafft, dass sie für mehrere Jahre wieder normal produziert hat. Schau’n mer mal 😉

  3. Ist das auf Bild 2 tatsächlich noch eine Baustelle oder nicht vielleicht doch schon eine künstlerische Installation? 😉
    Schöne Serie, bei der ich das erste Bild besonders beeindruckend finde. Da erzählt ein Bild ganze Geschichten.

    1. Die Frage konnte man sich tatsächlich stellen. Zumal das Gebäude nach Abbau dieses Gerüsts nicht wesentlich verändert dahinter vorkam 😉

      Ich bin mir jedoch sicher, dass es sich nicht um Kunst handelte. Die Absperrung ist noch aus Vor-Strick-Guerilla-Zeiten in Niedernhausen.

      Der hiesige Gebürtige zeichnet sich nicht gerade durch sein Kunstverständnis oder seine Kreativität aus. Ich habe da so meine Theorie, woran das liegt: Bedingt durch die natürlichen Gegebenheiten (Kippel reiht sich an Kippel) fehlt es dem Niedernhausener an Weitblick. Klettert er auf einen Kippel, um aus dem Tal einmal heraus zu kommen und etwas Anderes zu sehen… sieht er meist nur den nächsten Kippel. Das gedanklich In-die-Ferne-Schweifen ist ihm so eher fremd. Manchmal kommt so ein neuer Gedanke… aber die Aussicht auf dem nächsten erklommenen Gedanken-Kippel ist dann doch wieder so ähnlich und wenig überraschend, dass es einem unsinnig erscheint, überhaupt Neues schaffen zu können.

      In mancher Hinsicht ist das auch von Vorteil. Wer Überraschungen nicht sehr liebt, ist hier genau richtig.

      Für mich ist daher klar, dass ich hier nicht den Rest meines Lebens verbringen werde. Ich habe zwar in den ersten 45 Jahren meines Lebens Überraschungen und Erlebnisse für mehrere Leben gesammelt… aber ich möchte mich nicht noch 40 Jahre langweilen. Das legt nahe, dass ich zumindest einen Teil meiner Zeit an anderen Orten verbringen werde, wenn meine Nestbauqualitäten nicht mehr gefragt sind.

      —snip—

      Interessant finde ich, dass seitdem ich das erst Beitragsbild geschossen habe, das Thema ‚chronische Krankheit‘ für mich wieder auf dem Tisch liegt. Eine ganze Zeitlang hatte ich mich damit abgefunden. Jetzt regen sich Widerstände und ich frage mich: „Will ich das? Möchte ich nicht vielleicht doch noch einmal etwas dagegen unternehmen?“. Und dann vergesse ich auch schon mal die Einnahme des Medikaments. – Ich bin gespannt, wohin dieser Weg mich führen wird.

      1. Deine Einschätzung zum Horizont finde ich sehr interessant…Ähnliches lässt sich sicherlich über viele kleinere und auch nicht ganz so kleine Orte sagen. Hier in Herford ist die Angst vor dem Blick über den Tellerrand auch noch recht groß, vorwiegende Blickrichtung ist die Nabelschau. Aber…ich habe das Gefühl, hier ist seit ein paar Jahren auch etwas im Wandel. Die Strick-Guerilla hat uns bereits erreicht 🙂 und Einrichtungen wie das MARTa-Museum oder auch die Ausrichtung der Internationalen Hansetage 2013 haben dem Herforder gezeigt, dass es noch etwas ausserhalb des uns umschliessenden Hügellandes gibt.
        Grüße, Lars Oliver

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