Culture – PABUCA

Kultur ist das Wochenthema bei PABUCA. Hm. Niedernhausen und Kultur. Moment… da wäre:

  • die alte Kirche, heute Veranstaltungszentrum (die ich aber schon an anderer Stelle gezeigt habe)
  • die ’neue‘ Kirche mit ihrer vielfältigen Gottesdienst- und verbindenden Begegnungskultur (’nur‘ der Bilder und nicht des eigenen Glaubens wegen die Veranstaltungen zu besuchen finde ich jedoch ein wenig respektlos)
  • die Apfelwein-Kultur (die Straußwirtschaft hat leider noch nicht geöffnet)
  • das Weinfest (habe ich wegen Fußlähme verpasst)
  • das Rhein-Main-Theater (ganz gar seltsamer Ort … und irgendwie fühlt sich das für mich gar nicht wie Niedernhausen an)

Ist wohl nicht so einfach diesmal… *grübel*

Vielleicht anders herum. Etwas, was ich hier wirklich vermisse und was in Hannover immer ganz leicht war: einfach nackt in einen See zu springen und unter Menschen zu sein, die das auch alle tun. Sich erfreuen an der Nacktheit und Natürlichkeit anderer Körper. – Nicht, dass ich das pausenlos bräuchte. Aber gerade in den letzten Jahren hätte mir das sehr dabei geholfen, mit meinem eigenen Körper wieder besser klar zu kommen. Von meiner Tumorgeschichte sind mir fünf Narben zurückgeblieben. Und es fällt mir schwer, sie zu zeigen. Andererseits will ich mich aber auch nicht in einem Badeanzug ‚einsperren‘. *seufz* Am leichtesten wäre für mich tatsächlich, ganz nackt unter Menschen sein zu können. Weil da nämlich (fast) keiner gafft. Jeder trägt seine eigenen körperlichen Unzulänglichkeiten ungeschönt zur Schau. Da ist man einfach gnädiger mit den Unzulänglichkeiten anderer. Ja… das fehlt mir hier. Frei-Körper-Kultur.

IMG_7069Ende der Nabelschau 😉

Ich wünsche Euch ein schöne Pfingsttage!

 

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7 Gedanken zu “Culture – PABUCA

  1. Wieder der persönlichste Aspekt des Themas. Mensch, ichh erfahre ja immer mehr Hürden, die du zu meistern hast oder hattest. Respekt für die Offenheit! Und ja, vor dem Hintergrund eine ganz besondere Herausforderung mit dem Begriff (Freikörper)kultur umzugehen. Ich hoffe, dass du die Gelegenheiten hierzu findest!

  2. Mit dem Thema Freikörperkultur ist ja auch bei dir eher Kultur im öffentlichen Raum angeschnitten. Der Text beschreibt dies ja auch explizit, indem auf die Gemeinschaft und das Miteinander Agieren hingewiesen wird. Zugleich zeigt das Bild einen sehr privaten, intimen Ausschnitt. Für mich umreisst dieser Beitrag, der nur ein Bild enthält, eine enorme Spannbreite des Begriffes Kultur. Respekt. …und Danke.

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