Weekend – PABUCA

Weekend, das Wochenthema bei PABUCA. Näää… nicht mein Lieblingsthema. Das liegt vermutlich in meiner Familiengeschichte. Irgendwann bedeutete Wochenende einfach nur noch konzentrierten Stress, dem ich nur teilweise entfliehen konnte. Ich habe andere Leute immer darum beneidet, dass sie sich aufs Wochenende freuten. Meine Wochenenden waren anstrengend und von Montag bis Freitag war meine Welt wieder in Ordnung. Darum mag ich mich auch heute noch nicht wirklich gern mit dem Thema beschäftigen. Da mein zweiter Vorname (oder der dritte) ‚Gewissenhaftigkeit‘ ist, habe ich mich aber trotzdem ans Thema gemacht.

Immerhin für einige Hundert Leute ist Sonntag der Tag, an dem die Klinken für das Seelenheil geputzt werden.

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Wir dagegen haben am Sonntag bevorzugt, auszuschlafen, gemütlich zu frühstücken und die Seele zu heilen, indem wir andere Klinken in den Händen hatten.

IMG_6612Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

 

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6 Gedanken zu “Weekend – PABUCA

  1. Schöner Beitrag, der einen kritischen Unterton hat. Nicht nur, dass das Wochenende eben nicht bei allen Menschen nur Glücksgefühle auslöst, sondern auch den Besuch der Kirche als Klinkenputzen zu bezeichnen, gefällt mir. Ich denke gerade darüber nach, dass es bestimmt viele Menschen gibt, die dem Wochenende mit gemischten Gefühlen entgegensehen.

  2. Oh, sehr interessant. Da hat das Wochenende aber keine guten Gefühle ausgelöst. Wieder mit persönlichem Einschlag. Das mag ich sehr an deinen Beiträgen, wie sehr die Seele einer Stadt mit der eigenen Seele schwingt. Dadurch wirkt die Serie trotz des Fokusses auf Details noch einmal ganz anders!

    1. Schön, dass was rüber kommt 🙂

      ‚Früher‘ war Wochenende wirklich eine Strafe für mich. Ich fand es spannend, dass die thematische Beschäftigung mich wirklich wieder ein Stück zurück in die Vergangenheit geworfen hat. So geht es mir eben mit der Fotografiererei: das Weben von Bildern berührt mich bis in die siebte Sohle… da werden ganz viele Gefühle angesprochen.

      Ich war immer davon überzeugt, dass mein Medium die Musik ist. Als Zweitwahl die Malerei. Dass ich mich mal so entwickeln würde, dass das SEHEN mein Ding ist… *staun* – Das würde mal einen eigenen Artikel lohnen, diese Entwicklung zu beleuchten. Mir kommen da gerade eine ganze Menge Ideen!

      Heute hatte ich eine halbe Stunde lang ein Rendevous mit einer Tellerhortensie. Ich hätte glatt losheulen können vor so viel Schönheit. Auf meine alten Tage werde ich hemmungslos gefühlig.

      🙂

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