Reflections – PABUCA

Tststs… z. Zt. bin ich die Meisterin der Umentscheidung. Nach netten und für mich fotografisch einigermaßen zufriedenstellenden Reflection-Shots der vergangenen Woche, hab ich die jetzt in die Tonne getreten. Warum? Weil es eben gerade für mich nicht passt. Dafür bekommt Ihr jetzt weniger fotografisch Ansprechendes aus der persönlicheren Ecke… weil es gerade ‚dran‘ ist:

Der Tag heute sollte eigentlich schön beginnen, mit einem gemeinsamen Frühstück von Mutter und Sohn (nachgeholtes Muttertagsfrühstück). Stattdessen war Sohnemann verständlichen gefühlsmäßigen Eruptionen ausgesetzt… und Muttern insofern mit, als dass diese Gefühle sich fröhlich in seinem Körper austobten, was einen weiteren Fehltag in der Schule bedeutet. DAS bringt nun wieder meine Gefühle reichlich in Wallung. Und nicht gerade auf die angenehme Art.

Ich bin schon häufiger mit der Kamera losgezogen, um mich selbst zu klären… Bilder im Außen zu finden für das, was in mir ist. Die Qualität liegt dabei für mich mehr im Prozeß als im Ergebnis. Aber heute ist PABUCA-Tag… da wollen Ergebnisse in die Welt 😉

Die Situation ist jetzt noch nicht ausgestanden, aber ich habe schon einmal gut für mich gesorgt in den letzten beiden Stunden. Der lange Spaziergang in den Wald und zum Teich haben mich mit jedem Schritt von dem Vulkanausbruch weg und näher zu mir gebracht. Schön, dass mir das immer öfter gelingt.

Advertisements

11 Gedanken zu “Reflections – PABUCA

  1. wow, das ist ja genial, wie du deine emotionale Geschichte in den Bildern umgesetzt hast !!! Gratuliere. Dazu noch echt tolle Bilder, klasse Titel und unkonventionelle Formate. Genau, unkonventionell. ‚In der Not, ist der Mittelweg der Tod.‘ 🙂

    1. Danke, Markus!
      ‚Unkonventionell‘ ist für mich ein ganz dickes Kompliment, das ich mir gerne an die Brust hefte. In der Not wünsche ich mir dabei ganz häufig (natürlich) den Mittelweg. Danke, dass Du mich darauf hinweist, dass der wirklich nicht angemessen ist.

      *hinter die ohren schreib*

      1. Danke, das freut mich sehr. 🙂

        Du, ganz kurz, falls ich die nächsten zwei Wochen wenig kommentiere, liegt es daran, das ich auf Kuba bin und keinen Internetanschluss haben. Ist da wohl echt noch ein Problem.

        liebe Grüße, Markus

  2. Ich find’s klasse, dass du deinen Frust so raus lässt, zum einen weil’s deinen Frust minimiert und zum anderen weil wir so schöne Bilder zu sehen bekommen 😉

    1. Jaaa… das mag ich auch sehr. Diese düsteren Auffangtümpel mitten im Wald haben so etwas Geheimnisvolles. Man möchte nicht wirklich wissen, was in ihnen schlummert. Und gleichzeitig bieten sie die Oberfläche für ganz dunkle Spiegelungen. *schwärm*

      Beim zweiten mag ich die Haltung. Sie spiegelt genau, was ich wollte (und: jaaaa… ich kaufe mir eine neue Brille. Versprochen. Wenn ich dazu komme.).

      Das letzte Bild ist mir auch sehr lieb. Ich kenne eine Menge Leute, die würden sagen, dass da nichts drauf ist *lach*. Ich liebe Wasser in jeder Form. Dass seine Reflexionen mich auch s/w glücklich machen können, war mir bis heute tatsächlich nicht bewusst. Aber sie tun es.

      🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s