Homes – PABUCA

Homes ist für heute Thema bei PABUCA. O.k. Find ich jetzt nicht soooo spannend für Niedernhausen. Vermutlich, weil es aus fast nichts anderem besteht. Ein Einfamilienhaus neben dem anderen. Eins langweiliger als das andere. Und wenn einmal etwas Phantasie in der Bauweise dabei ist, dann kommt es meist verkitscht pseudo-toskanisch daher. Nee … also… DAS abzulichten habe ich so richtig gar keine Lust. Dann gibt es noch die üblichen Bausünden in Sachen Plattenbau. Die Dinger schweben als absurde Klötze über dem Ort. Immerhin hat man von dort eine wunderschöne Aussicht. Aber zeigen möchte ich die hier auch nicht. *seufz*

Was für mich ein Stück ‚Home‘ im Sinne von Heimat hier ausmacht, ist das, was ich bei meinen Spaziergängen wahrnehme. In der Natur und auf den nichtasphaltierten Wegen bin ich inzwischen doch ein bisschen heimisch geworden. Heimat ist für mich auch, wo ich lachen kann. Und dazu gibt es hier, wenn man etwas genauer hinschaut, immer wieder genügend Anlass. Der Wunsch, es sich oder anderen heimelich zu machen, treibt hier manchmal seltsame Blüten…

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Also… viel Platz für das Modell Mensch ist in diesem Heim wohl nicht.

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Und weil es im Taunus so an Bäumen mangelt, hängt der fürsorgliche Vogelfreund solche Behausungen mitten im Wald auf.

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Eigentlich schlau, so eine Spinne… Grundkonzept: Lebenslanger Homeservice für Lebensmittel.

 

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11 Gedanken zu “Homes – PABUCA

  1. Deine ‚Buden‘-Fotos sehe ich immer gerne, weil wir früher auch so eine hatten.

    „Hansi hat es leider nicht geschafft aus dem sozialen Brennpunkt der Betonwüste der Taunus-Plattenbauten zu entkommen.“

    1. Danke, Conny.
      Ich frage mich gerade, ob es mir möglich wäre, Bilder ohne persönlichen Aspekt einzufangen. Ich glaub, das kann ich gar nicht. Ich habe so viele Bilder im Kopf und auf der Seele… und die verbinden sich mit den Bildern, die ich draußen sehe zu etwas Neuem.

      Was haben wir für ein Glück, in einer Welt zu leben, in dem das Teilen von inneren und äußeren Bilder dank der Technik so leicht ist!

      1. Die Wahl des Motivs ist immer persönlich, stimmt. In diesem Fall war der Text dazu wichtig, um das auch zu transportieren. Anhand der Bilder ist das nicht so offensichtlich.

  2. DAS sind ja mal ganz spezielle Buden. Das letzte finde ich fotografisch sehr spektakulär. Dass du die Einfamilienhäuser nicht magst, kann ich verstehen. Andererseits eine spannende Herausforderung, sie in Szene zu setzen, so wie sie auf dich wirken.

    1. Vielleicht ’sollte‘ ich das tatsächlich einmal ausprobieren… ob ich meine innerliche Distanz zu dieser Sorte ‚Heim‘ in Bilder fassen kann. Eine ziemliche Herausforderung für mich, mit ‚Normalität‘ zu spielen. Danke für den Impuls!

      Ich habe mich auch wie Bolle über das letzte Motiv gefreut. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, was ich wahrnehme, wenn ich mit der Kamera in der Hand durch die Gegend streife. Ich ’sehe‘ dann noch mal… hm… einerseits fokussierter und gleichzeitig offener. Ein ziemlich meditativer und konzentrierter Zustand.

  3. Mion, Moin,
    ich finde Deine Bilder äußerst passend. Es ist eine sehr, sehr liebevolle Annäherung an dieses Thema. Der persönliche Text ergänzt es, aber die eigentliche Aussage kommt auch ohne gut rüber.
    LG kiki

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