Windows – PABUCA

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Noch eins aus dem verlassenen Haus, das schon im Lost-Posting Erwähnung fand… Und es passt für mich zu dem, was Niedernhausen für MICH bedeutet (ich hab wohl heute meinen ‚persönlichen‘ Tag *lach*):

Ich bin mit einem inneren Scherbenhaufen hier vor ein paar Jahren angekommen. Das ein oder andere ist auch hier in mir zerbrochen. Doch ich erfinde mich täglich neu und setze mich wieder zusammen. Dort, wo ich bin ist immer alles möglich.

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Worte sind Fenster… oder sie sind Mauern.

Manchmal lasse ich meine Fenster zuwachsen, aus Angst, dass meine Seele Schaden nehmen könnte, wenn sie so für jeden sichtbar offen und verletzlich ist. Das Mauernbauen habe ich abgeschafft.

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Wir spiegeln uns alle im Gegenüber. Wieder und wieder und wieder.

 

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5 Gedanken zu “Windows – PABUCA

  1. Deine offene Art wie du die Geschichte erzaehlst ist sehr angenehm. Die Verstrickung wie hier Word und Bild Hand in Hand gehen absolut toll und gelungen. Das Bild mit dem zugewachsenen Fenster hat sehr schoene Gegensaetze. Zum einen die harten und dunkelen Kontraste innen. Zum anderen der weiche und sanfte Schutz von aussen.. …der auch irgendwie ans Fenster zu klopfen scheind. – Ich nehme an die offnene, farbige Narbe in deinem Header-Foto haette man auch noch in die Geschichte integrieren koennen.. ?

    Vielen Dank fuer ‘Deine” Geschichte. Sehr schoen erzaehlt, in Wort und Bild.

    1. Danke Markus für’s ‚rüberschleppen‘ Deines Kommentars aus Eurem Blog. Er bedeutet mir viel und gibt mir Unterstützung, weiter so zu bleiben, wie ich bin.

      Und: Ja. Jetzt wo Du es sagst… Narben, Verletzungen, scheinbar Unschönes (wie z.B. Rost)… diese Dinge berühren mich. Ich finde sie kostbar. Es lohnt sich, sie anzuschauen und zu würdigen. Dann geschieht Heilung.

      *schwurbelmodus aus*

      🙂

  2. Offene Worte, die zu den Bildern passen. Oder doch eher die Bilder zu den Worten?
    Großartig, wie du wortwörtlich die Gedanken so reflektierst. Und schön, wenn dir die Fotografie vielleicht dabei hilft, Dinge -wieder wortwörtlich- in Bilder zu fassen.

    Fotografisch gefallen mir alle, das zweite besonders mit den Tonebenen der Strahlen, wie sie sich so unterschiedlich durch das Dickicht brechen. Auch ein Sinnbild.

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