Architecture – PABUCA

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In Sachen Architektur ist der Niedernhausener (Niedernhäuser?) genügsam. Er nimmt, was er kriegen kann. Das war schon früher so…

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… und hat sich nicht geändert.

Die kreative Materialwahl und die ebensolche Beschaffungsmethode hat der ehemaligen hiesigen Politikergarde sogar jede Menge internationalen Ruhm eingebracht… wenn auch wenig löblichen.

Die Gemeinde Niedernhausen hat es geschafft, durch gegen EU-Recht verstoßene Auftragsvergaben, die Bundesrepublik Deutschland vor den Europäischen Gerichtshof als Beklagte zu bringen. Die Bundesrepublik unterlag im Prozeß. Und wie man sehen kann, ist die Autalhalle immer noch nicht fertig.

Das muss man erst mal hinbekommen!

Und wenn Ihr mich fragt, so ist mir die Bauweise der Bude aus meinem letzten PABUCA-Posting 100 mal lieber als diese aus Steuergeldern finanzierte.

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Wie dankbar bin ich, dass Niedernhausen auch jede Menge altes Holz zu bieten hat. Da steckt die Seele von 100 Jahren drin.

 

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4 Gedanken zu “Architecture – PABUCA

  1. Ey, das mit dem zugemauerten Fenster hat der Lowhouser (das ist die richtige Bezeichnung, hab’s im Oxfort-Dictionary-Lower-Saxonia-Edition nachgeschlagen 😉 ) doch in Schilda angeschaut oder?

    Hehe, Klasse Geschichte mal wieder (..Du, ich glaube da kommen noch mehr gute von Dir, deshalb: koennen wir uns dann auf das Kuerzel “KGmw‘ einigen? Gut! ).

    Das dritte Foto hat ne geile Perspektive. Gefaellt mir am Besten.

    Jau, Bretterbuden bauen kicks ass !!!

    machgut, Markus

    1. Inzwischen hab ich mich belehren lassen: Der Niedernhausener nennt sich selbst „Nenhäuser“, wobei das erste ‚e‘ nahezu verschluckt wird.

      Der Hesse als solcher hat es gerne kurz, wie ja auch beim Gruß ‚Ei gude!‘ zu hören ist. Der Hochdeutsche braucht dazu wesentlich mehr Worte: „Hallo! Schön, Dich zu sehen. Ich wünsche Dir einen guten Tag.“ Will der Hesse Konversation betreiben, hängt er ein ‚wie?‘ an: Ei gude, wie?! Dann möchte er zusätzlich wissen: „Und, wie geht es Dir?“

      Sag noch einer, wir Hannoveraner wären maulfaul 🙂

      1. im Ruhrpott halt: „Wie is?“ „Muss!!! ..und selbst?“, „Muss!!! ..und selbst?“, „Muss!!! ..und selbst?“..

        machgut un bissitage, Markus

  2. Tolle Auswahl, auch im Zusammenhang mit den Infos. „Material“ als Bestandteil von Architektur im Fokus. Ich freue mich, dass Niedernhausen mit dabei ist. Immer ganz andere Aspekte, sowohl fotografisch wie auch vom Ort her. Sehr schön.

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